Nicht jedes Bild ist frei Verwendbar. Da es bei der Verwendung von Bildern im privaten wie auch im kommerziellen Raum immer wieder zu Missverständnissen kommt haben ich hier das wichtigste für Sie zusammengefasst.

ACHTUNG Keine der nachstehenden Lizenzen ist eine exklusive Nutzungsberechtigung oder stellt einen total Buyout im Sinne des UrhG dar. Es sei denn dies ist anderweitig gekennzeichnet.

ACHTUNG Keine der nachstehenden Lizenzen berechtig den Käufer zur gewerblichen Weitergabe/Unterlizensierung an dritte, hierzu bedarf es der ausdrücklichen und schriftlichen Genehmigung durch den Urheber.

ACHTUNG Keine der nachstehenden Lizenzen berechtigen den Lizenznehmer zur visuellen Veränderung, Bearbeitung oder Verfremdung des Bildmaterials in jedweder Form ohne, dass dies gesondert ausdrücklich und schriftlich mit dem Lizenzgeber vereinbart wurde.

Du darfst die Bilder im privaten Kontext veröffentlichen das schließt die Veröffentlichung auf deiner privaten Familienwebseite sowie in privaten Sozialen Netzwerken mit ein schließt aber die Veröffentlichung in gewerblichen Bereichen explizit aus.

Sie durfen das Bild im Sinne deines Bewerbungsprozesses so oft einsetzen wie Sie möchten. Dies schließt die Vervielfältigung in physischen Bewerbungsunterlagen, die unbegrenzte Verwendung in digitalen Bewerbungsunterlagen und die Verwendung auf Xing und LinkedIn als Business/Bewerbungsplattform mit ein, schließt aber die Verwendung in allen gewerblichen Bereichen und auch die Verwendung durch den neuen Arbeitgeber auf dessen Homepage oder Intranet explizit aus.

Business-Lizenz gestattet Ihnen die Verwendung des Bildmaterials im kommerziellen Sinne bei der Verwendung auf der Intranet-Seite deines Arbeitgebers, als E-Mail-Header in Teams oder Icon in Zoom sowie in betriebsinternen Publikationen.

Urheberrecht

Die Urheberschaft an einem fotografischen Werk (richtig heißt es »Lichtbildwerk«) hat immer der Fotograf bzw. derjenige, der den Auslöser betätigt. Dabei spielt es keine Rolle, dass Ihr auf den Fotos zu sehen seid. Dieses Recht ist nicht übertragbar, selbst wenn Ihr das verlangen würdet. Es geht schlicht nicht.

Auch spielt es keine Rolle, ob das Foto eine besondere »geistige Schöpfungshöhe« besitzt oder nicht. Ob das Foto also von Onkel Bob stammt, oder von einem Top-Fotografen, ist unerheblich.

NUTZUNGSRECHT

Weil Euer Fotograf Urheber des/der Fotos ist, kann er Euch das Nutzungsrecht für diese überlassen. »Kann« deshalb, weil er es nicht müsste. Der Urheber hat immer das alleinige Recht über die Verwendung seines Werkes zu bestimmen. Ob und wie es verbreitet, vervielfältigt, verändert, abgedruckt oder ausgestellt werden darf, obliegt alleine der Entscheidung des Urhebers. Mehr noch. Stellt er einen Verstoß fest, kann er diesen juristisch verfolgen und eine nachträgliche Lizenzierung verlangen.

Natürlich wird Euch jeder Fotograf das Nutzungsrecht der Fotos im Rahmen der privaten Nutzung übertragen. Das heißt beispielsweise, dass Ihr Eure Fotos per Mail an Verwandte und Bekannte schicken dürft, sie auf Facebook, Twitter, Instagram oder über andere Social Media-Kanäle verteilen. Was Ihr damit ohne Zustimmung aber nicht machen solltet, ist sie zu verkaufen bzw. in irgendeiner Weise daraus Profit schlagen. Würdet Ihr die Fotos jetzt über eine Stockfoto-Agentur wie zum Beispiel Shutterstock, Fotolia oder Dreamstimes verkaufen, wäre das nicht vom privaten Nutzungsrecht gedeckt.

Oftmals fragen Euch auch andere von Euch beauftragte Dienstleister, so zum Beispiel Visagistinnen, ob sie die Fotos vom Schminkprozess auf der Website zur Veröffentlichung und Werbung nutzen dürfen. Die Antwort lautet: nein. Dazu muss unbedingt die Erlaubnis des Fotografen eingeholt werden. Am besten ist, die Kontaktdaten Eures Fotografen einfach an die anfragenden Dienstleister weiterzureichen. Dann seid Ihr aus dem Schneider.